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Grundphilosophie der Ausbildung Kunst- und Ausdruckstherapie


Kunst- und Ausdruckstherapie - Deep Art
 
Eine Erweiterung der Ausdrucksmalpädagogik ist die von mir (Petra Fröhler-Wagner) konzipierte Kunst- und Ausdruckstherapie. In diesem Bereich werden noch weitere kreative Ausdrucksmöglichkeiten mit integriert. Ausdrucksmalen ist eine Möglichkeit dem innerseelischen Zustand einen Ausdruck zu geben, doch manchmal ist es aus meiner Sicht hilfreich noch weitere kreative Medien mit hinzuzunehmen.

Ausdruckstherapie deshalb, da verschiedene Ausdrucksformen die Möglichkeiten vervielfachen, das innerpsychische Problem nach außen darzustellen. Verdrängtes und Vergessenes wird aus dem Unterbewusstsein über den Ausdruck in die Gegenwart projiziert, wo es dann wieder über den Ausdruck umgewandelt werden kann. Es ist als ob eine Wiederbelebung und Selbstreinigung stattfindet. Anregungen dazu gibt es im Seminar Lebensfreude.

Kunsttherapie deshalb, da die überwiegenden Formen der Ausdrucksmöglichkeiten im künstlerischen Bereich liegen und verschiedene Materialien zur Verfügung stehen, die vielfältige Impulse anregen können. Diese Impulse eröffnen neue Handlungsfähigkeiten, die zu einem eigenständigen selbstbewussten Leben führen. Es wird immer mit dem Hier und Jetzt gearbeitet. Die Lösung der Heilung liegt im prozessorientiertem Handeln, sowohl bei der Therapeutin / dem Therapeuten als auch bei dem Klienten / der Klientin oder dem / der Teilnehmenden. Die Gefühle wahrnehmen und achten und genau diesen Impulsen, die aus diesem Empfinden entstehen, zu folgen, ist das Ziel. Die Kreativität ist hierbei eine wichtige Schlüsselfigur.

Die Arbeit mit dem erdigen Element Ton (Block 3) stellt z. B. oft wieder “Bodenkontakt” her, erdet und stabilisiert. Das Material ist direkt spürbar, greifbar und im Kontakt können sehr gut auch aggressive Persönlichkeitsanteile integriert werden indem die Kraft, die sich dahinter verbirgt, spürbar wird. Auch hier und wie auch bei anderen Materialien gibt es kein Ziel; die Hände formen, was geformt werden möchte. Somit entsteht manchmal eine Skulptur, die sehr viel Kraft und Energie symbolisiert.

Die Arbeit mit der Maske (Block 4) beinhaltet wieder das gleiche Prinzip: mit den Händen formen, was geformt werden möchte, die im Moment auftauchenden Gefühle mit in die Form - in diesem Fall die Maske - integrieren. So entsteht oft eine Maske, die tief verdrängte Anteile in uns verkörpert. Dieser Anteil darf über die Maske gelebt und geliebt werden. Eine schöne Arbeit, die zum “Ganzwerden”, zum Gesundwerden beiträgt. So wird das Thema, das  z. B. hinter der Angst und der Panik steht, sichtbar und integriert. Die Angst oder Panik braucht sich nicht mehr in den Vordergrund zu drängen um sichtbar zu werden. Eine Methode, die sehr wohl in der Therapie, aber auch in der Selbsterfahrung ihren Platz findet.

Unser Körper ( Block 5) ist der Leitfaden für unser Lebendigsein, vorausgesetzt wir nehmen seine Signale wahr. Durch gezielte Übungen werden diese Signale leichter erspürt und der Körper wird motiviert, einen Ausdruck dafür zu finden. Das kann über Bewegung, über die Stimme oder über den Atem passieren. Oft manifestieren sich verdrängte Gefühle in den Muskelfasern, es kommt zu Anspannungen und Fehlfunktionen. Manchmal sind es auch somatische Beschwerden ohne einen somatischen Befund, der innerseelische Zustand wird über den Körper in Form von Schmerzen ausgedrückt. Hier ist es naheliegend, das manifestierte Gefühl, das sich über ein körperliches Befinden ausdrückt, wiederum über den Körper auszuleiten indem eine andere Ausdrucksform gefunden wird und der Schmerz verschwinden kann. Unser Körper ist von der Basis aus sehr intelligent und kreativ und findet immer die notwendige Bewegung und Entlastung. Manchmal gerät das System z. B. durch Überbelastung ins Wanken und es werden Impulse von außen über die Therapeutin / den Therapeuten gebraucht um wieder in eine ausgeglichene entspannte Form zu gelangen.


Die Familie (Block 6) mit ihrem System stellt auch eine Ausdrucksform dar. Verhaltensweisen und Glaubenssätze stammen oft aus der Kindheit und begleiten uns weiterhin auch als Erwachsenen. Sie behindern uns und lassen unser Potenzial nicht frei entfalten.

Der Urlaubskurs (Block 7) ist eine Zusammenfassung aus Block 3-6.
 

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